B-Juniorinnen bezwingen Top-Team

TuS Herchen – Neunkirchen-Seelscheid   3:2 (2:2)

Wenn die Sonne scheint haben auch Ascheplätze ihren Charme. Sei es drum: Die B-Juniorinnen feierten ihre Siege in dieser Saison sowieso eher auf den Plätzen des Gegners, wobei die Platzbeschaffenheit in keiner Weise eine Rolle spielte. Nun ging es letzten Samstag auf dem Sportplatz des SV Höhe, der dankenswerterweise als Ausweichmöglichkeit in den Wintermonaten zur Verfügung stand, gegen den Tabellenzweiten Neunkirchen-Seelscheid. Wie so oft starteten unsere Mädchen mit einem frühen Gegentor, das man aber schon bald glücklich ausgleichen konnte. Doch die Mädchen aus der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid konnte abermals das Führungstor erzielen. Was sich aber schon längst angedeutet hatte, zeichnete sich nun immer mehr ab. Kira, selbst auf diesem Platz als Fußballerin groß geworden, sorgte ein ums andere Mal mit ihren Flankenläufen für Gefahr vor dem Tor des Gegners und riss als Führungsspielerin ihre Kameradinnen immer mehr mit. So dass selbst die jüngste Spielerin auf dem Platz mit einem Traumtor den Ausgleich erzielen konnte. Nach der Halbzeitpause wurden die Spielzüge des Herchener Nachwuchs stetig sicherer und druckvoller. Die bewährte Abwehrspielerin Julia, heute im Mittelfeld positioniert, nutzte ihre Schnelligkeit um mit ihren Sprints den ein oder anderen Pfeil in die gegnerische Abwehr zu setzen. Nach einem Eckball krönte sie ihre heutige Leistung mit einem Tor, das heute auch noch 3 Punkte wert sein sollte. Neunkirchen wehrte sich heftig gegen die drohende Niederlage und kam mit gekonntem Kombinationsspiel immer wieder vor das Tor der Heimmannschaft. Doch alle ihre Spielerinnen wuchsen über sich hinaus und Zoe hatte in der Abwehr auf Grund ihres antizipativen Spielverständnisses den Fuß jedes Mal einen Tick schneller am Ball. Dann krachte das runde Ding nochmal an Maras Torpfosten, danach gellte der Schlusspfiff durch den Nutscheid. Die Herchener B-Juniorinnen lagen sich nach einem großartigen Spiel in den Armen, die Zuschauer spendeten andauernden Beifall und die Trainer kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, denn sie haben weit mehr bekommen als sie erwartet hatten.


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