SV Buchholz – TuS Herchen 1922 e.V. 3:5 (1:2)

SV Buchholz – TuS Herchen 1922 e.V. 3:5 (1:2)
Tore: 1:0 (12.), 1:1 Frederick Grabhorn (13.), 2:1 Frederick Grabhorn (22.), 2:2 (67.), 2:3 Mesut Arslan (72.), 3:3 (79.), 3:4 Fabian Heiderich (84.), 3:5 Fabian Heiderich (90.+4.)

Zum ersten Spiel nach der Winterpause, mit einigen Niederlagen aus den Vorbereitungsspielen im Gepäck, ging es für den Tabellenführer TuS Herchen zum Tabellendritten nach Buchholz.

Die ersten zehn Minuten des Spiels waren vom Abtasten beider Mannschaften geprägt. Die erste nennenswerte Aktion wäre dann beinah auch die Führung für die Herchener Elf gewesen. Frederik Grabhorn spielt Christopher Land an, der das Tor auch erzielt, jedoch vom Schiedsrichter, wegen Abseits, zurückgepfiffen wurde (8.). So war es die Offensivabteilung des SV Buchholz, die mit dem Tore schießen begannen. Der linke Mittelfeldspieler setzte sich durch, brachte den Ball an die Ecke des Sechzehnmeterraums. Von dort wurde der Stürmer am zweiten Pfosten angespielt, der den Ball freistehend verwerten konnte (12.). Direkt im Gegenzug steckte Kevin Seewald den Ball auf Frederik Grabhorn durch, der eiskalt vollstreckte (13.). In der folgenden Zeit gab es viele Mittelfeldszenen, mit noch mehr Ballverlusten auf beiden Seiten. Erst Christopher Land konnte dem Spiel wieder einen Impuls geben. Er hielt das Tempo über seine Seite hoch und spielte den Ball von der Grundlinie auf Frederik Grabhorn, der zum 2:1 für den Gast einschieben konnte (22.). Der SV Buchholz kam nach einer Ecke zu einer guten Gelegenheit. Der Eckball konnte herausgeköpft werden, die folgende Direktabnahme verlangte Mirko Aberfeld im Herchener Tor alles ab (31.). Kurz vor dem Pausentee war es Mesut Arslan, angespielt von Roman Heiderich, der den Ball vorm gegnerischen Tor verstolperte (45.).

Nach der Halbzeitpause konnte wiederum der Tabellenführer aus dem Siegtal die erste Aktion für sich verbuchen. Ein direkter Freistoß von Marco Janßen von der rechten Seite konnte vom Buchholzer Torhüter abgefangen werden (66.). Der anschließende Angriff des SV Buchholz brachte dann den Ausgleich. Ein Freistoß der in den Fünfmeterraum geschlagen wurde, konnte von Keeper Mirko Aberfeld nicht festgehalten werden und fiel ins Tor (67.). Geschockt durch den Ausgleich und das zuvor schlechte Spiel, versuchte der TuS Herchen das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Nach einem Pressball im Mittelfeld, flog der Ball in Richtung Buchholzer Tor. Stürmer Mesut Arslan war aus abseitsverdächtiger Position gestartet und konnte den Ball links am Torwart vorbei, zur 3:2 Führung einschieben (72.). Zwei Minuten später hätte Kevin Seewald den Sack zu machen können, hob den Ball über den Buchholzer Schlussmann, jedoch auch neben das Tor (74.). Die nächste Chance konnte Mesut Arslan nicht verwerten, sondern schoss den Ball freistehend in die Hände des Torwarts (75.). So kam es wie es kommen musste, wenn man beste Chancen auslässt. Wieder nach einer Standardsituation konnte Mirko Aberfeld den Ball im Fünfmeterraum nicht festhalten, was ein Buchholzer Stürmer zum erneuten Ausgleich nutzte (79.). In einer hektischen Schlussphase konnte Joker Fabian Heiderich stechen. Marco Janßen setzte sich im Mittelfeld durch und passte den Ball in die Schnittstelle der Bucholzer Abwehr zu Fabian Heiderich, der den Ball an dem herausstürmenden Torhüter vorbeilegte (88.). Die nächste hochkarätige Chance vergab Mesut Arslan nach Doppelpass mit Fabian Heiderich (90.). Nach einem überharten Foul von einem Buchholzer Mittelfeldspieler an Marco Janßen, führte Mesut Arslan den Freistoß sofort auf Fabian Heiderich aus. Dieser nutzte den Kollektivschlaf der Buchholzer Abwehr zum 5:3 Endstand für die Schwarz-Weißen (90.+4.).

Nach einem offenen, spannenden Spiel konnte der TuS Herchen den Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz vergrößern. In der kommenden Woche spielt man gegen den Tabellenzweiten in Öttershagen.

Mirko Aberfeld – Nils Giehler, Stephan Herdtle, Tobias Engels, Peter Eidner (71. Johannes Lock) – Christopher Land, Kevin Seewald, Marco Janßen, Roman Heiderich (78. Fabian Heiderich) – Frederik Grabhorn – Mesut Arslan


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