TuS Herchen – SV Lohmar II 3:2 (3:0)

TuS Herchen – SV Lohmar II 3:2 (3:0)

Tore: 1:0 Roman Heiderich (3.), 2:0 Kevin Seewald (20.), 3:0 Patrick Andree (39.), 3:1 (47.), 3:2 (85.)

 

Eine Woche nach der Niederlage in Oberpleis kam der SV Lohmar II nach Herchen, der sich in der Verfolgergruppe aufhielt. Maximilian Kunz, Patrick Andree sowie Johannes Lock rückten für Mirko Aberfeld, Jan Alef und Frederik Grabhorn in die Startelf.

Der Gast aus Lohmar griff in dieser Partie auf bezirksligaerfahrene Spieler zurück um dieses Sechs-Punkte-Spiel zu gewinnen. Der TuS Herchen begann jedoch wie vor zwei Wochen beim letzten Heimspiel wie die Feuerwehr. Der erste gute Ball wurde quer auf Christopher Land gespielt, der den Kopf hob und Roman Heiderich in der Mitte sah. Er konnte den gut getimten Pass direkt verwehrten (3.). Der SV Lohmar konnte kurze Zeit später die erste Chance anbringe, scheiterte aber an Maximilian Kunz (5.). In der folgenden Viertelstunde erspielte sich der Gastgeber die Chancen. Erst erreichte Mesut Arslan am langen Pfosten eine Flanke von Kai Isenhardt nicht (15.), anschließend setzte Patrick Andree Roman Heiderich in Szene, der den Torhüter Überlupfen konnte, ein Abwehrspieler aber geistesgegenwärtig auf der Linie klären konnte (18.). Kapitän konnte dann einen abgewehrten Ball erreichen und mitnehmen, legte den Ball über einen Abwehrspieler und zog mit links ab, den der abtauchende Torwart nicht erreichen konnte (20.). Im nächsten Spielzug konnte Kevin Seewald eine Flanke von Roman Heiderich nicht verwerten und scheiterte am gegnerischen Torhüter (23.). Mit der Führung im Rücken konnte der Tabellenführer befreit aufspielen und den dritten Treffer in der ersten Halbzeit erzielen. Patrick Andree setzte den Ball mit einem strammen Schuss in das linke untere Eck, nach Vorarbeit von Roman Heiderich (39.). Vor der Halbzeit ließ Patrick Andree zwei aussichtsreiche Torchancen liegen (42./44.)

 

Aus der Pause kamen beide Mannschaften mit neuem Elan. So vergab Patrick Andree eine 100%ige Chance, nach Vorlage von Kai Isenhardt (46.). Im direkten Gegenzug erzielte der SV Lohmar II den 3:1-Anschlusstreffer. Der Lohmarer Mittelfeldakteur setzte sich über die halbrechte Seite durch und konnte ins lange Eck an dem machtlosen Maximilian Kunz vorbei einschieben (47.). Durch den Treffer entwickelte sich eine hektische, zerfahrene Partie ohne große Strafraumszenen, jedoch mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten im Mittelfeld. Erst nach einer guten Stunde zeigte sich der Gastgeber wieder stark. Nach einem Freistoß von Christopher Land konnte Kai Isenhardt den Ball mit dem Kopf verlängern und Mesut Arslan konnte am langen Pfosten zum verdienten 4:1 einschieben, was der Spielleiter jedoch als Abseits wertete und dem TuS Herchen den Treffer verweigerte (61.). Zehn Minuten später begann die stärkste Phase des Gastgeber in der zweiten Halbzeit. So konnte erst die Abwehr eine Flanke von Christopher Land, dann der Torhüter einen Distanzschuss von Mesut Arslan und einen Freistoß von Kevin Seewald entschärfen (72./76./79.). Fünf Minuten vor Schluss konnte der Torhüter des SV Lohmar II in Bedrängnis den Ball lang in die Hälfte des TuS Herchen klären, in der fünf Lohmarer Akteure im Abseits der hoch aufgerückten Herchener Abwehr standen. Doch statt eines Pfiffs startete ein Lohmarer Spieler und konnte am zögernden Maximilian Kunz vorbeiziehen und erzielte den Anschlusstreffer (85.). Gerade in der hektischen Schlussphase nach dem Lohmarer Treffer stand die Herchener Hintermannschaft sicher und ließ keine zwingende Aktion mehr zu. Die letzte Chance des Spiels hatte dann auch der TuS Herchen in Person von Christopher Land der einen flachen Pass in den Fünf-Meter-Raum mit der Hacke verwandeln wollte, den der Torhüter jedoch hielt (90.+1.).

 

Ein verdienter Sieg, vor allem wegen einer starken ersten Hälfte des Tabellenführers gegen eine gute Lohmarer Elf, die an diesem Sonntag viel Boden hätte gut machen können.

 

Maximilian Kunz – Nils Giehler, Stephan Herdtle, Marco Janßen, Kai Isenhardt – Christopher Land, Johannes Lock, Kevin Seewald, Roman Heiderich (90.+2. Frederik Freak) – Mesut Arslan – Patrick Andree (82. Jan Alef


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